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Mit dem Bau der Geisfürsthalle in den Jahren 1985 bis 1987 ging ein langersehnter Wunsch der Wegfurter Bevölkerung in Erfüllung, denn das damalige Sportheim an gleicher Stelle war für die vielen unterschiedlichen Veranstaltungen einfach viel zu klein. Der Zuspruch für das Wegfurter Theater und für die Veranstaltungen der Wegfurter Fosenöchter wurde immer größer, so dass die Räumlichkeiten im Sportheim und im damaligen Saale Ewald nicht mehr ausreichten. Dazu kam das Daanzgesindel und auch die sportlichen Abteilungen wie die Schützen und die Fußballer wünschten sich bessere Trainings- und Wettkampfbedingungen.

Mit Hermann Büttner als 1. und Karl Martin als 2. Vorsitzender begann das für Wegfurt einzigartige Werk. Architekt Horst Kröckel aus Bad Neustadt hatte die Pläne erstellt und wachte auch in der Bauzeit über den Fortschritt des Werkes. Jeden freien Tag und jedes Wochenende verbrachten Vereinsmitglieder und Freunde der DJK auf der Baustelle. Mit 1, 1 Millionen Mark war das Bauwerk veranschlagt worden, wovon die Wegfurter fast die Hälfte dieser Summe, nämlich 475 000 Mark als Eigenleistung erbrachten. Der Bau umfasste eine Nutzfläche von 470 Quadratmetern, ein Kellergeschoß, in welchen eine moderne Schießanlage mit acht Schießbahnen, ein Aufenthaltsraum, Umkleideräume, Mannschaftsduschen und ein Tischtennisraum untergebracht wurden. Das Erdgeschoß erhielt einen geräumigen Gastraum mit 60 Sitzplätzen, eine Küche mit Kühlraum und als Krönung den sowohl für sportliche als auch kulturell nutzbaren Saal mit Bühne für rund 200 Besucher.

Bei der Einweihung am 27. September 1987 wünschte Hermann Büttner: „Künftige Generationen sollen dieses Haus als ihr Heim ansehen“.

Foto: Manfred Zirkelbach